05.06.2007

Politiker kritisieren hohe Besteuerung von Mineralwasser

Politiker kritisieren hohe Besteuerung von MineralwasserDie deutschen Mineralbrunnen sehen sich durch die aktuelle politische Diskussion über die Besteuerung gesunder und ungesunder Lebensmittel in ihrer Forderung bestätigt, den Mehrwertsteuersatz für Mineralwasser von 19 auf sieben Prozent zu senken.






„Es ist unter den zuständigen Bundestagsabgeordneten inzwischen weitgehend unbestritten, dass die hohe Besteuerung von Mineralwasser ernährungs- und verbraucherpolitisch keinen Sinn macht. Mineralwasser ist Bestandteil einer gesunden Ernährung und längst zum Grundnahrungsmittel geworden. Aus diesem Grund darf es auch nicht höher besteuert werden als beispielsweise Tee oder Kaffee“, erklärt der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM), Wolfgang Stubbe.

Seit der Vorlage des Eckpunktepapiers der Bundesregierung über „Gesunde Ernährung und Bewegung“ ist unter den Bundestagsabgeordneten eine Diskussion entbrannt, ob man das Ernährungsverhalten auch über die Mehrwertsteuer lenken sollte. Der VDM begrüßt in diesem Zusammenhang, dass sich der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags in der zweiten Jahreshälfte auf Antrag der Union voraussichtlich mit der umstrittenen Liste der Produkte beschäftigen wird, die mit dem ermäßigten Satz von sieben Prozent besteuert werden.

Der VDM verlangt seit langem, dass diese Liste auf den Prüfstand gestellt wird. Stubbe: „Es widerspricht den Interessen der Verbraucher und den Interessen der Regierung, die eine gesunde Ernährung propagiert, wenn das Trinken von gesundem Mineralwasser mit dem hohen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent bestraft wird. Die deutschen Mineralbrunnen erwarten, dass dies bei der Überprüfung der Liste berücksichtigt wird und Mineralwasser künftig ebenfalls dem ermäßigten Satz unterliegt.“

Quelle: www.vdm-bonn.de



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