Der Clou sollen in das Gebäude eingebaute Schock- und Horror-Elemente darstellen. Die Kandidaten, die den Psychoterror vier Wochen lang durchhalten, gewinnen eine nicht näher bezifferte Geldsumme. Nach dem Start läuft zunächst alles nach Plan. Das Land der Angst macht seinem Namen alle Ehre, doch das wahre Grauen für die Kandidaten soll noch folgen. Als der komplette Kontakt abbricht und die Kameras keine Bilder mehr liefern, kann noch niemand ahnen, dass sich ein Mörder unter den Kandidaten befindet. Durch den technischen Ausfall ist es den Bewohnern des Land of Fear nicht möglich mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen oder das Gebäude zu verlassen. Nachdem der Defekt behoben ist, bietet sich ein Bild der Verwüstung: Nur ein Kandidat hat überlebt und steht unter Schock. Nun liegt es an den örtlichen Behörden den Vorfall aufzuklären. Erste Ermittlungsfehler zeichnen sich jedoch schnell ab.
So beschreibt es auf jeden Fall der Autor Ingo Blisse in seinem fiktiven Roman „Im Land der Angst“, der 2006 im Freier Falke Verlag erschienen ist. Nach dem Überraschungserfolg seines ersten Romans „Das Testament“ (2003) beschreibt Blisse in seinem zweiten Werk „Im Land der Angst“ die krankhaften Auswüchse der amerikanischen Gesellschaft und die langsame Selbstzerstörung der Individuen in gnadenloser, mitreißender Erzählweise. Gleichzeitig wirft er die Frage auf, wie weit TV-Sender im Kampf um Einschaltquoten gehen dürfen.
Quelle: www.freier-falke.de