31.08.2007

Michael Mittermeier: «Kein Thema ist zu ernst für eine Satire»

Michael Mittermeier: «Kein Thema ist zu ernst für eine Satire»Am 2. Oktober 2007 ist es so weit, das neue Programm von Michael Mittermeier hat Premiere: "Safari". Comedian Michael Mittermeier will sich in seinem neuen Programm auch mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Und ein bisschen Nachlese zum G8-Gipfel werde auch drin sein, sagte der 41-Jährige der «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe). Es hänge ja alles zusammen. Der Klimawandel könne nicht von der Armutsdebatte getrennt werden.






Der Starttermin der Tour ist kein Zufall, Michl feiert am 2.10. sein 20jähriges Tour-Jubiläum. Er war zwei Jahrzehnte auf Safari durch die Welt: Welcome to the Jungle! Großwild und Kleinvieh gehen in Deckung, Berichte aus den Urwäldern der Heimat und den Heimaten der Urwälder. Es gebe kein Thema, das zu ernst für Satire wäre, betonte Mittermeier. Aber wenn es um ein wirkliches ernstes Thema gehe, sollte schon die Stoßrichtung stimmen und eine gewisse Qualität dabei sein. «Dumpfbacken-Humor ist bei so einem Thema nicht angebracht», betonte er. «Lassen Sie sich überraschen, was ich bei Live Earth von mir geben werde. Ich bin ja nicht für vornehme Zurückhaltung bekannt», sagte er.

Bekannt wurde der Comedian 1996 durch sein Programm "Zapped", mit dem er durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz tourte und an diversen Fernsehsendungen im Comedy-Bereich, aber auch bei „Wetten, dass..?“ teilnahm. Die bekanntesten Teile von "Zapped" sind Parodien auf Werbungen von Yogurette und AOK sowie auf die Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ und die US-Fernsehserie MacGyver. Letzterer wurde zum „running gag“.

Seine weiteren Bühnenshows heißen Wahnsinnlich (1990), Back to Life (2002) und Paranoid (2004). Er machte den Begriff „Arschgeweih“ populär, und hatte Erfolg mit seiner Musiksingle Mittermeier vs. Guano Apes mit "Kumba Yo!" Michael Mittermeier tritt außerdem seit 1992 regelmäßig im „Quatsch Comedy Club“ in Berlin auf, der ihm zusammen mit Thomas Hermanns und Atze Schröder auch gehört. Zudem spielte er 2004 und 2005 auf englisch in New Yorker Comedy-Clubs.



Quelle: http://www.eventim.de



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