Auf die Frage, ob er Bargeld oder dem Bargeld gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr anzumelden hätte, gab der Priester an, er würde nur 5.000 Euro bei sich führen. In einer Laptoptasche fanden die Zollbeamten einen Briefumschlag mit mehr als 17.000 Euro. Ein Teil des gefundenen Geldes sei ihm kurz vor der Reise zugesteckt worden, fiel dem Mann mittleren Alters spontan ein.
Weitere drei Briefumschläge und ein loses Bündel mit größeren Geldbeträgen in verschiedenen Währungen kamen in seiner Herrenhandtasche zum Vorschein. Insgesamt führte der Reisende mehr als 25.000 Euro, knapp 20.000 US-Dollar, fast 350.000 Kongo-Franc und 625 VAE-Dirham mit sich. Der Mann konnte zum aufgefundenen Bargeld weder nachvollziehbare Angaben machen noch Belege oder konkrete Nachweise über Herkunft, Zweck und Eigentümer vorlegen.
Da er das Bargeld nicht angemeldet hatte, wurde gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die vier Uhren entdeckten die Zollbeamten bei der Kontrolle in einer Lederbox. Sie war zunächst verschlossen und der Geistliche besaß auch keinen Schlüssel. Mit Zustimmung des Reisenden wurde die schwarze Box geöffnet. Da der Verdacht bestand, dass es sich bei den entdeckten vier Markenuhren um Fälschungen handelt, wurde das Grenzbeschlagnahmeverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: www.zoll.de