05.09.2007
Flirts im Internet: 80 Prozent der Männer lügen
Wie echt ist das Internet? Oder besser gefragt: wie real sind die User im Netz? Alter, Wohnort, Berufsausbildung und Hobbies: Internetnutzer sagen nur selten die Wahrheit. Die Schwindeleien reichen von falschen Fotos bis hin zur komplett erfundenen Biografie.
Dass im Internet mehr gelogen wird als im wahren Leben, belegt eine Studie zum Thema "Internetsucht - neue Suchtformen und Gefahren", die sich auf die Befragung von 1.200 Chattern stützt. 80 Prozent der Angaben von Männern waren falsch, ebenso 35 Prozent der Informationen, die von Frauen stammen. Die Schwindeleien reichen von falschen Fotos bis hin zur komplett erfundenen Biografie. Solange der Flirt rein virtuell bleibt, mag es witzig sein, eine falsche Identität vorzuspielen. Bei einem Kontakt, der in die Realität wechseln soll, sind Täuschungen jedoch problematisch.
"Die Internetsurfer unterscheiden sich in viele unterschiedliche Gruppen. Ängstliche und unerfahrene User brechen Ihren Besuch auf einer Homepage bereits ab, wenn Sie nach Ihren persönlichen Daten gefragt werden", so die Marketingfachwirtin und Beraterin für Internet und Werbung Frau Senem Avsarer. "Hauptsächlich werden von den Surfern aber falsche Angaben hinsichtlich Ihrer Daten gemacht. Erfundene Namen, falsche Altersangaben und Postanschriften sind die Regel. Viele melden sich für mehrere E-Mailadressen an und tragen bei dem zuständigen Provider Fantasie-Angaben ein", so Frau Avsarer weiter.