10.09.2007

Gesundheit am Arbeitsplatz: Daimler will gesunde Mitarbeiter

Gesundheit am Arbeitsplatz: Daimler will gesunde MitarbeiterNur 258 der 800 größten deutschen Konzerne nehmen die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter tatsächlich ernst und haben ein professionelles Managementsystem "Gesundheit" etabliert. Die demografische Entwicklung und die Rente mit 67 wird von den anderen Unternehmen einfach verschlafen - auf Kosten der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit.






Das zeigt die aktuelle Untersuchung "Gesundheitsmanagement" der Marktforscher EuPD Research. Unter den Produktionsbetrieben belegt der Automobilkonzern DaimlerChrysler den ersten Platz, bei den Dienstleistungsunternehmen liegt die Deutsche Post auf Rang eins.
Bereits im dritten Jahr in Folge befragte EuPD Research Unternehmen nach ihren Strategien für gesundes Arbeiten und ermittelte dabei die besten und innovativsten Ansätze und Ideen. Dazu zählen etwa das kostenlose Mittagessen beim Softwareunternehmen SAP, die mechanisch unterstützte Büromeditation bei Unilever oder das Eltern-Kind-Arbeitszimmer "Bärenhöhle" bei der MVV Energie AG.

Kennzahlen zum verlässlichen Vergleich von Gesundheitsleistungen sind aber nach wie vor ein Problem. Hier fehlt es einfach an Standards, so das Ergebnis der Studie. "Bei den Befragungen haben wir festgestellt, dass beispielsweise der Krankenstand in einem Unternehmen nur eine sehr geringe Aussagekraft hat - denn alleine hierfür gibt es über 20 verschiedene Berechnungsmethoden", meint Oliver-Timo Henssler, Projektmanager der Studie. Die Unternehmen benötigen vor allem mehr Informationen über den Gesundheitszustand und die Anforderungen der Mitarbeiter.

Studie Zusammenarbeit mit Prof. Bernhard Badura der Universität Bielefeld, der European Business School, der Bertelsmann- und der Hans-Böckler-Stiftung sowie dem BKK Bundesverband




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