20.09.2007
Vermittlungen im Bahn-Streit gescheitert
Die Vermittlungen im Bahn-Streit sind gescheitert. Die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA kündigten nach einer neuen Verhandlungsrunde ihre Zusammenarbeit mit der Lokführergewerkschaft GDL auf, wie sie in Berlin mitteilten.
Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei den Bahn-Tarifverhandlungen aufgekündigt. Das verlautete am Donnerstag in Berlin aus Gewerkschaftskreisen. Die Verhandlung zwischen der GDL und den Vermittlern Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler sowie der Bahn dauerten am Donnerstagnachmittag noch an.
Transnet-Chef Norbert Hansen und GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel verließen gegen 15 Uhr vorzeitig die Verhandlungen. Die GDL habe sämtliche Kooperationsangebote für die Zeit vor dem Erreichen eines eigenständigen Tarifvertrages ausgeschlagen, hatten die Bahn-Gewerkschafter kritisiert.
Grund des neuerlichen Vermittlungsgesprächs ist Streit zwischen Bahn und GDL über die Vorgehensweise in ihren Verhandlungen über einen eigenen Tarifvertrag für Lokführer. Beide Seiten haben nur noch bis zum 30. September Zeit, eine Lösung in dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt zu finden. Dann endet den bisherigen Vereinbarungen zufolge der Verzicht der GDL auf erneute Streiks.