Die Pernod Ricard Deutschland GmbH (PRD), die deutsche Tochtergesellschaft der Groupe Pernod Ricard, einem der weltweit führenden Anbieter internationaler Marken im Spirituosen- und Weinbereich, wie beispielsweise Ramazzotti, Chivas Regal, Malibu, Ballantines und Havana Club, führt einen neuen Warnhinweis auf den Etiketten ihrer Marken ein: Ein Piktogramm, das - ähnlich einem Verkehrszeichen - die durchgestrichene Silhouette einer schwangeren Frau zeigt. Mit dieser freiwilligen Maßnahme setzt das Unternehmen in Deutschland um, was in Frankreich bereits zur Vorbeugung gegen das fetale Alkoholsyndrom (FASD) sogar gesetzlich forciert wird. Die entsprechende Aus-zeichnungspflicht für Spirituosen tritt dort im Oktober 2007 in Kraft.
"Wir sind uns unserer unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken durchaus bewusst. Die umfassenden Richtlinien zur Selbst-einschränkung befolgen wir strikt. Einen verantwortungsvollen Genuss unserer Spirituosen, bzw. einen entsprechenden Verzicht für schwangere Frauen, halten wir für unabdingbar", so Alain Dufossé, Vorsitzender der Geschäftsführung PRD.
Damit trifft PRD genau den Zeitgeist: Jüngst sind in Deutschland Stimmen laut geworden, die die gesetzliche Kennzeichnungspflicht auch in Deutschland fordern. Ein entsprechendes Anliegen des Bundesministeriums für Gesundheit äußerte die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing in ihrer Pressemitteilung vom 07. September 2007. Darin heißt es, eine frühzeitige Aufklärung über mögliche Schädigungen des Kindes im Mutterleib sei besonders wichtig.
Quelle: www.pernod-ricard-deutschland.de