15.10.2007

Wirtschaftsnobelpreis für drei Amerikaner

 Wirtschaftsnobelpreis für drei AmerikanerDer Wirtschaftsnobelpreis geht wieder nach Amerika: Die Auszeichnung teilen sich in diesem Jahr Leonid Hurwicz, Eric Maskin and Roger Myerson. Sie erhalten den Preis für ihre Forschungen an der Vertragstheorie, deren Begründer Hurwicz ist.






Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten in diesem Jahr die US-Wissenschaftler Leonid Hurwicz, Eric Maskin und Roger Myerson. Der Preis ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert und wird am 10. Dezember gemeinsam mit den übrigen fünf Nobelpreisen überreicht. Vorige Woche wurden die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden bekanntgegeben.

Medizin: Die Preisträger in der Kategorie Medizin sind Mario Capecchi, Martin Evans und Oliver Smithies. Damit geht der Medizin-Nobelpreis in diesem Jahr an Genetiker, die durch ihre revolutionäre Technik Versuchsmäuse mit menschlichen Krankheiten geschaffen haben. Die Preisträger schalteten gezielt Mäusegene aus, um Modelltiere für menschliche Leiden wie Bluthochdruck oder Diabetes zu erzeugen.

Physik: Die Preisträger sind Albert Fert von der Universität Paris-Süd und
Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich. Sie erhalten den Preis für die Entdeckung eines Magneteffekts, mit dem sich die Speicherkapazität von Festplatten drastisch vergrößern und der Lesevorgang beschleunigen lässt.

Chemie: Der Chemienobelpreisträger 2007 ist der Deutsche Gerhard Ertl, Direktor für physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Er wird für "seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen" ausgezeichnet,

Frieden: Der Zwischenstaatliche Expertenrat für Klimawandel IPCC erhielt zusammen mit dem US-Politiker Al Gore den Friedensnobelpreis. Das Komitee honorierte den Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe. Mit dieser Vergabe wolle das Nobelkomitee "zu größerer Aufmerksamkeit" für den Klimaschutz beitragen.

Literatur: Doris Lessing hat den Nobelpreis 2007 für Literatur erhalten. Die britische Autorin gilt als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch ihren Roman "Das golden Notizbuch" wurde sie gegen ihren Willen zu einer Ikone der Frauenbewegung.




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