22.10.2007

Goldene Regeln fürs Web: So schützen Sie ihren Ruf

Goldene Regeln fürs Web: So schützen Sie ihren RufDie Anonymität der ersten Internetjahre ist vorbei. Aus passiven Surfern sind aktive Nutzer geworden, die begeistert eigene Inhalte veröffentlichen. So offenbaren täglich Millionen ihr Privatleben im Netz, ohne an die Folgen zu denken. Doch das Web vergisst nichts. Mit dem kostenlosen Internetdienst myON-ID können Nutzer ihre digitalen Spuren im Netz zusammentragen und in ihrem eigenen Webprofil kommentieren. Indem sie die Profile vermarkten, stärken sie ihr Ansehen in der digitalen Welt.






Anders als vor einigen Jahren lesen Internetnutzer dort nicht mehr nur Websites, kaufen Bücher oder buchen Reisen. Im Web veröffentlichen sie inzwischen auch fleißig private Fotos und Videos, schreiben Kommentare zu Artikeln und fremden Blogeinträgen oder führen ihr eigenes Weblog und präsentieren sich in Networking-Diensten. Mag die Leserschaft ihrer Produktionen auch klein sein, einmal eingestellt, lassen sich Inhalte kaum mehr aus dem Internet entfernen. Denn Dienste wie das Internet Archive in San Francisco speichern alte Versionen von Milliarden Webseiten.

Zudem bleiben gelöschte Inhalte in den Zwischenspeichern der großen Suchmaschinen zurück. So spült Google private Peinlichkeiten, falsche Anschuldigungen oder dokumentierte Misserfolge noch nach Jahren an die Oberfläche. Auch wenn der Nutzer etwa ein eigenes Weblog abschaltet und das Löschen seiner Spuren in Suchmaschinen-Cashes beantragt: Auf Kommentare und Erwiderungen auf fremden Webseiten kann er kaum Einfluss nehmen. Im Visier der Profiler So hinterlassen aktive Nutzer im Internet mit jedem Klick eine digitale Spur. Nach einer Befragung durch den Bundesverband Deutscher Unternehmensberater macht sich fast ein Drittel der Personalberater und Arbeitgeber diese Informationsschnipsel bereits zunutze. Sie setzen die Puzzleteile zu einem Gesamtbild der digitalen Persönlichkeit eines Bewerbers zusammen.

„Privatnutzer stehen im Internet zum ersten Mal vor der Aufgabe, Public Relations in eigener Sache zu betreiben“, erklärt Mario Grobholz. Ihr Problem: Die eigene Online-Reputation setzt sich aus einer Vielzahl digitaler Spuren zusammen, die über verschiedene Webseiten und Onlinedienste verteilt sind. „Das gilt auch für Gerüchte und Anfeindungen, die sich im Mitmachweb unkontrolliert verbreiten. Da kämpfen Betroffene oft gegen Windmühlen“, sagt Grobholz.

Doch wo soll der Anwender diese Fragmente zu einem Gesamtbild zusammentragen oder zu problematischen Inhalten Stellung nehmen? „Die eigene Homepage, gerade wenn sie nicht unter dem eigenen Namen registriert ist, eignet sich kaum dazu“, bemerkt Grobholz, „Denn viele private Sites landen bei Google auf den hinteren Rängen. Angeklickt werden bei einer Google- Suche hingegen meist nur die ersten zwanzig Einträge.

Dies will jetzt die «Personensuchmaschine» MyOn-ID ändern, deren Name so viel bedeutet wie «meine Online-Identität». Das neue Portal biete eine Suchmaschinen-Optimierung für Privatpersonen, erklärt Mitbegründer Mario Grobholz. „Wir haben myON-ID als zentrale Reputationsplattform geschaffen, damit Anwender dort Stellung dazu nehmen können, welche Web-Inhalte über sie zutreffen und welche nicht“, sagt der Gründer Roman Pritzkow. „Das betrifft auch veralteten Content wie etwa die ersten Gehversuche eines erfahrenen Webdesigners, die noch nach Jahren im Internet gefunden werden. Oder Jugendsünden wie peinliche Fotos oder Einträge in Social-Network- Angeboten. So etwas können Sie auf myON-ID in seinen Kontext einordnen, damit es potenzielle Kunden, Arbeitgeber, Familie und Freunde nicht verschreckt“, ergänzt Grobholz.

Unter der Adresse www.myonid.de recherchieren Nutzer dazu alle Inhalte, die im Web etwa auf mySpace, StudiVZ, Youtube oder in Weblogs über sie kursieren. Registrierte Nutzer haben dann die Möglichkeit, Veröffentlichungen über ihre Person in einem Dossier zu sammeln und zu kommentieren. So können sie ihr Online-Profil etwa durch Arbeitsproben und Empfehlungen schärfen und bei Bedarf auch unerwünschten Inhalten entgegenwirken. Die Arbeit am eigenen Profil schlägt sich auch im Google-Ranking positiv nieder. Indem sie vor allem erwünschte Inhalte herausstellen und auf sie verlinken, erhöhen Nutzer automatisch deren Google-Ranking. Nichts anderes praktizieren Unternehmen seit jeher durch

Durch Pressearbeit und eigene Publikationen sorgt das Unternehmen dafür, dass positive Inhalte in der Öffentlichkeit an Präsenz gewinnen und Negatives an den Rand gedrängt wird. Bei der Arbeit am eigenen Online-Image bietet myON-ID ausdrücklich keinen juristischen Service, mit dessen Hilfe Web-Nutzer unliebsame Inhalte aus dem Web entfernen können. „myON-ID ist ein Werkzeug für positive Eigen- PR im Netz“, betont Gründer Mario Grobholz. Dazu gehören neben kommentierten Links etwa auch Empfehlungen Dritter. Der Nutzer kann seine Kontakte auf myON-ID dazu einladen, seine Online-Reputation in einem kurzen Fragebogen zu bewerten.

Quelle: www.myonid.de



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