17.12.2007
Augen leisten Schwerstarbeit
Arme Augen. Sie und unser Rücken sind die Hauptleidtragenden der modernen Zeit. Wir sitzen und sitzen und wir schauen und schauen. In der Kommunikationsgesellschaft haben die Augen Schwerstarbeit zu leisten. Sie lesen die Morgenzeitung, konzentrieren sich auf dem Berufsverkehr, starren stundenlang auf einen Computerbildschirm. Nach Feierabend müssen sie oft noch ein paar Stunden Fernsehen ertragen oder surfen im Internet. Auch trockene Heizungsluft setzt ihnen zu. Kein Wunder, dass jeder achte Deutsche unter den Symptomen des "Trockenen Auges" leidet.
Längst ist davon nicht mehr nur die ältere Generation betroffen. Es fängt mit Jucken, Brennen, tränenden Augen und dem typischen "Sandkorngefühl" an. Durch Reiben verschlimmert sich die Situation und es kann zu Lidrandentzündungen kommen. Der Grund hierfür ist in 80 Prozent aller Fälle nicht mangelnde Tränenflüssigkeit, sondern eine defekte Lipidschicht des Tränenfilms. Dieser hauchdünne Fettfilm verhindert normalerweise, dass die Tränenflüssigkeit zu schnell verdunstet. Bisher zur Behandlung eingesetzte Tränenersatzmittel in Form von Augentropfen erhöhen die Verdunstungsrate, da sie die Zusammensetzung des natürlichen Tränenfilms verändern.
Eine wirkungsvolle Therapiemöglichkeit sind Augensprays auf liposomaler Basis wie z.B. "Tears Again". Sie werden direkt auf das geschlossene Auge aufgesprüht. Spezielle Phospholipide erreichen über den Lidrand den Tränenfilm und stabilisieren diesen - das Auge trocknet nicht mehr so leicht aus.