07.03.2008
Grüner Tee schützt das Gehirn
Grüner Tee kann möglicherweise vor der Parkinson-Krankheit schützen, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn zugrunde gehen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zudem ist Grüner Tee eine "Vitaminbombe". Frisch geerntet ist, enthält er viermal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Doch Vorsicht: große Mengen der im grünen Tee enthaltenen Polyphenole können Leber und Nieren schädigen, berichtet die Apotheken Umschau.
Grüner Tee kann möglicherweise vor der Parkinson-Krankheit schützen, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn zugrunde gehen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Chinesische Forscher von der Academica Sinica in Peking fanden den Effekt, als sie die Wirkung der im Tee enthaltenen zellschützenden Polyphenole an Ratten testeten, die an einer parkinsonähnlichen Krankheit litten. Grünem Tee werden schon seit längerem nervenschützende Effekte zugeschrieben.
Grüner Tee ist eine "Vitaminbombe". Frisch geerntet, enthält er viermal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Andere Inhaltsstoffe haben antibakterielle Wirkung, unterdrücken die körpereigene Produktion von Superoxyd oder binden andere schädliche Stoffwechselprodukte und beschleunigen deren Abtransport über die natürlichen Ausscheidungen. Spurenelemente wie Zink und Kalzium sind für uns in Zeiten besonderer Anforderungen wichtig, für Frauen besonders in der Schwangerschaft. Der schonende Zubereitungsprozess, der nur aus Reinigen und langsamem Trocknen besteht, erhält alle Inhaltsstoffe.
Forscher der Rutgers-Universität, New Jersey in den USA, fanden jetzt aber heraus, dass sie im Übermaß genossen giftig sind. Bis zu zehn Tassen am Tag seien aber unbedenklich, beruhigen die Forscher. Dagegen warnen sie vor bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln: In ihnen sind zum Teil 50-mal mehr Polyphenole enthalten als in einer Tasse Tee.