01.07.2008

Rauchverbot schadet der Geselligkeit

Rauchverbot schadet der GeselligkeitWird ab 01. Juli die Geselligkeit in Nordrhein-Westfalen und Thüringen Schaden nehmen? Eine Umfrage in den bereits von Nichtraucherschutzgesetzen betroffenen Bundesländern zeigte: Dass Raucher vor die Türe müssen, finden 41 Prozent der Gaststättenbesucher als wenig gesellig. Diese repräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Novartis an 1203 Rauchern und Nichtrauchern durchgeführt. Neben Rauchern fühlen sich auch 21 Prozent der Nichtraucher in ihrer Geselligkeit eingeschränkt und lehnen aus diesem Grund die Rauchverbote sogar ab.






In 14 Bundesländern bestehen seit mehreren Monaten die Nichtraucherschutzgesetze, zum 1. Juli folgen die beiden noch ausstehenden Bundesländer, Nordrhein-Westfalen und Thüringen nach. Um in Erfahrung zu bringen, was die Deutschen aus den bisher betroffenen Bundesländern über die Rauchverbote denken, führte die Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung im Auftrag von Novartis eine repräsentative Umfrage durch. Dabei wurden Raucher und Nichtraucher zwischen 14 und 65 Jahren befragt. Die Untersuchung zeigte, dass 41 Prozent aller Befragten der Ansicht sind, dass es der Geselligkeit von Rauchern und Nichtrauchern schadet, wenn Raucher vor die Tür müssen. Das sagen immerhin auch 21 Prozent der Nichtraucher. Dieses Ergebnis spiegelt das Bild vor vielen Gaststätten: Raucher frieren draußen, Nichtraucher langweilen sich drinnen.

Der Ausweg: Gesunde Geselligkeit

In Nordrhein-Westfalen und Thüringen muss es nicht ähnlich traurig aussehen. Raucher sollten sich jetzt schon bewusst für die gemütliche Runde drinnen entscheiden. Wer endgültig auf die Zigarette verzichtet, tut etwas für seine Gesundheit und die Geselligkeit. Daneben sind für zukünftige Ex-Raucher auch die Aussichten auf ein besser schmeckendes Essen und eine wohlriechende Kleidung der optimale Ansporn, die Finger vom Glimmstängel zu lassen.

Kinderschutz steht an erster Stelle

Eine rauchfreie Umgebung für Kinder ist die wichtigste Errungenschaft der Rauchverbote, so die Umfrage. Fast die Hälfte aller Befragten und 75 Prozent der Nichtraucher begrüßen die Rauchverbote, weil sie dadurch wieder unbeschwert mit Kindern in Cafés und Restaurants gehen können. So schützt eine tabakfreie Luft diejenigen, die am meisten von den schädlichen Folgen des Passivrauchens bedroht sind.

Rauchfreie Gaststätten. Für ein neues Dufterlebnis

Nichtraucher freuen sich außerdem über die Rauchverbote, weil nach Angaben der Befragten das Essen jetzt besser schmeckt (68 Prozent) und die Kleidung nicht mehr nach kaltem Rauch stinkt (60 Prozent). Ob Raucher oder Nichtraucher, besonders Frauen begrüßen das Rauchverbot als ein neu errungenes Duft- und Sinneserlebnis. Sie legen großen Wert auf ein Essen ohne den störenden Qualm (47 Prozent aller Befragten) und eine gut riechende Kleidung nach dem Kneipen- oder Restaurantbesuch (42 Prozent aller Befragten). Im Vergleich dazu achten Männer weniger auf den neuen Wohlgeruch (33 Prozent aller Befragten). Viele Männer (39 Prozent aller Befragten) stoßen sich vielmehr an der Bevormundung durch den Gesetzgeber. Bei den Frauen fühlen sich hingegen nur 30 Prozent durch das neue Gesetz fremdbestimmt.

Mit den richtigen Mitteln zum Rauchstopp

Wer mit dem Rauchen endgültig Schluss machen will, dem können Nicotinersatzpräparate sinnvolle Unterstützung leisten. In einer Anwenderbefragung mit dem Nicotinell 24-Stunden-Pflaster gelang es der Hälfte der Probanden innerhalb von einem halben Jahr, komplett auf Zigaretten zu verzichten, jeder Vierte reduzierte seinen Konsum um mindestens 30 Prozent. Das Pflaster ist in drei verschiedenen Stärken verfügbar und bietet so für jeden Raucher die richtige Nicotin-Dosis für einen erfolgreichen Entzug. Das Nicotinell 24-Stunden-Pflaster wird morgens aufgeklebt und gibt kontinuierlich über 24 Stunden Nicotin an den Körper ab. Körperliche Entzugserscheinungen können abgefangen und eine starke Gewichtszunahme in aller Regel verhindert werden, so dass der Ex-Raucher sich auf die psychologischen Schwierigkeiten konzentrieren kann. Nicotinell 24-Stunden-Pflaster sind ausschließlich in Apotheken erhältlich.




Klicken Sie hier, wenn Sie weitere Meldungen vom 01.07.2008 lesen möchten.


Passende Meldungen aus anderen Ressorts:
Verfassungsgericht: Richter kippen Rauchverbot
Neue Kneipenkultur: Das Rauchverbot gilt
Umfrage: Rauchverbot wurde erwartet und gefordert
McDonald’s führt Rauchverbot ein
Der erste Tag des Kaffees am 29. September 2006





Binderdatasystems.com  
  Startseite | 7 - Tage - News | Newsarchiv | Livesuche | Index A -Z | Impressum | konsumeins.de | sysme.de