25.08.2008
Vier Deutsche Bergsteiger verunglückt
Eine Lawine hat am Sonntag am Mont-Blanc-Massiv wahrscheinlich acht Bergsteiger getötet. Vier davon kommen aus Deutschland. Die Bergsteiger waren in der Nacht zum Sonntag hunderte Meter in die Tiefe gestürzt, nachdem sich ein Eisbrett gelöst hatte. Es war das schwerste Unglück dieses Jahres in den Alpen.
Zunächst ging die Polizei davon aus, dass die Opfer aus der Schweiz und Österreich stammen. Wie sich am Montag dann heraustellte, kommen vier von acht verunglücktetn Bergsteiger aus Deutschland. Die teilte eine Sprecherin der französischen Polizei in der Region Rhones-Alpes mit. Nähere Informationen zur Identität der Opfer wurden zunächst aber nicht genannt.
Die Kletterer waren in der Nacht zum Sonntag rund 1.000 Meter in die Tiefe gestürzt, nachdem sich ein Eisbrett gelöst hatte und auf ihren Steig geprallt war.
Die Suche nach den Vermissten war zuvor eingestellt worden. „Wir haben keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden“, sagte ein Sprecher der Bergwacht. Die Zone, in der die Leichen vermutet werden, ist extrem gefährlich. „Sie ist umgeben von Eisbrettern. Wir werden keine Rettungskräfte in Lebensgefahr bringen, um die Toten zu bergen“, sagte der Bergwachtsprecher.