23.10.2006

BKK-Kunstauktion mit Hape Kerkeling brachte Erlös von 20.000 Euro

BKK-Kunstauktion mit Hape Kerkeling brachte Erlös von 20.000 EuroFür mehr als 20.000 Euro versteigerte Auktionator Hape Kerke-ling am Sonntag in den Räumen des BKK Landesverbandes NRW zeitgenössische Kunst. Auch in diesem Jahr kommt der Erlös ohne Abzug bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Nordrhein-Westfalen zu Gute.






Versteigert wurden 43 Fotoarbeiten, Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle, die zum großen Teil von den Künstlern als Zeichen ihrer Solidarität mit von HIV und AIDS betroffenen Menschen gespendet wurden. Darunter befanden sich u. a. Arbeiten von Ottmar Hörl, Rune Mields und A.R. Penck. Den höchsten Preis bei der diesjährigen Auktion erzielte ein Werk von Manfred Peckl mit 2.000 Euro, gefolgt von einer Arbeit von Edward Hop-per mit 1.300 Euro. Im Angebot befanden sich zudem erneut Original-Künstlerkommentare zum Thema HIV/AIDS; allein der Kommentar von Cher wurde für 250 Euro versteigert. Zum ers-ten Mal unter den Auktionshammer kamen vier von der Künstle-rin Helga Itzen handgefertigte Designer-Taschen, die insgesamt 660 Euro erbrachten.

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Der Vorstandsvorsitzende des BKK Landesverbandes NRW, Jörg Hoffmann, sowie Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, zeigten sich er-freut über den großen Erfolg der Veranstaltung, an der zahlrei-che Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Medien teil-nahmen. Als Schirmherrin fungierte in diesem Jahr Regina van Dinther, Präsidentin des Landtags NRW.
„Wir danken der BKK sowie allen Künstlern und Kunstkäufern, die durch ihr Engagement die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung unterstützen. Nur mit ihrer Hilfe können wir den von HIV und AIDS betroffenen Menschen in Not auch weiterhin so zuverlässig zur Seite stehen“, betonte Dr. Ulrich Heide. „Der BKK Landesverband NRW wird auch zukünftig die Selbsthilfe finanziell und konzeptionell unterstützen mit dem Ziel, die per-sönlichen Lebensumstände der Betroffenen zu verbessern. Ne-ben unserer Kernaufgabe, der medizinischen Versorgung, wer-den wir uns weiterhin um die sozialen Belange von Menschen mit HIV und AIDS kümmern“, sagte Hoffmann abschließend. Al-lein in Nordrhein-Westfalen leben derzeit mehr als 10.000 von HIV/AIDS Betroffene; im vergangenen Jahr haben sich hier ca. 550 Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert.


Quelle: www.aids-stiftung.de



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