Durch ein ständig wechselndes Sortiment, bei dem kein Artikel länger als zwei Wochen zu kaufen ist, soll das Prinzip der Stimulation von Impulskäufen auch online erhalten bleiben. In kurzen Abständen sollen neue Artikel eingestreut werden. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung hat Lidl bereits zu Beginn dieser Woche seinen Internet-Auftritt auf eine neue technologische Plattform umgestellt, um für den Start seiner Online-Filiale gerüstet zu sein.
Mit der Abwicklung des Versandgeschäfts hat Lidl die PVS Fulfillment-Service GmbH beauftragt, die wie der Discounter in Neckarsulm angesiedelt ist. Der Dienstleister betreibt dort ein modernes Kommissionierzentrum mit fahrerlosen Transportsystemen, automatischen Packstraßen sowie einem Hochregallager.
Lidl folgt damit Plus, dem Pionier in Sachen Webshop unter den Lebensmittel-Discountern. Die Tochter der Tengelmann-Gruppe hatte ihren Internet-Handel vor fünf Jahren ebenfalls mit Artikeln aus dem stationären Nonfood-Aktionsgeschäft begonnen. Inzwischen macht Plus jedoch nach eigenen Angaben den größten Teil seines Online-Umsatzes mit Waren, die niemals ins Filialgeschäft kommen.
Quelle: www.lz-net.de