16.02.2007
Eiskaltes Rennvergnügen für Nick Heidfeld in St. Moritz
Der Formel-1-Pilot Nick Heidfeld bewies in St. Moritz besonderes Profil: Der Stammfahrer des BMW Sauber F1 Teams schickte
beim White Turf-Event seinen Rennboliden auf das Eis des gefrorenen
St. Moritzer Sees.
Das internationale Pferderennen White Turf ist ein
gesellschaftliches und sportliches Event der Spitzenklasse und findet
jährlich in St. Moritz statt. Zum 100jährigen Jubiläum wurde den
15.000 Zuschauern heute ein besonderes Highlight geboten. Erstmals
machten die Sportpferde Platz für ein Formel-1-Auto und Heidfeld
demonstrierte, dass nicht nur die Vierbeiner sicheren Grip auf Eis
und Schnee haben.
Dann hatten die Rennpferde erstmal Pause. Zwischen zwei
Rennen sorgte "Quick Nick" für eine ungewöhnliche Geräuschkulisse im
St. Moritzer Bergidyll, als er mit seinem Formel-1-Rennboliden auf
dem zugefrorenen See fuhr. "Es ist ja schon sehr speziell mit einem
F1-Auto auf Eis zu fahren. Aber das klappte heute sehr gut. Für mich
war die unglaubliche Kulisse das Besondere. Als ich eben im Auto saß
und das gesehen habe, hat mich das echt beeindruckt.", kommentierte
Nick Heidfeld seine Fahrt.
Nick Heidfeld hatte seinen Rennboliden während der gesamten
Eisfahrt hervorragend im Griff und zeigte zum Abschluss einen
rasanten Schleuder-Stopp - einen so genannten "Donut". Für den
ungewöhnlichen Showdrive bei strahlendem Sonnenschein hatte das
sechsköpfige Technikerteam das Auto von Heidfeld mit speziellen
Reifen von Bridgestone ausgerüstet, die mit Spikes für die nötige
Bodenhaftung sorgten.
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