12.04.2007
Oliver Pocher als "Vollidiot" im Kino
Simon Peters (Oliver Pocher), leidenschaftsloser Telefon-Verkäufer, steht ebenso frauen- wie glücklos kurz vor seinem 30. Geburtstag. Seine Freundin hat ihn vor einem Jahr verlassen, eine Neue ist weit und breit nicht in Sicht. Weder im Kölner Nachtleben noch in den gut gemeinten Verkupplungsversuchen seiner kroatischen Putzfrau findet er sexuelle Erfüllung.
Da erblickt er hinter der Scheibe der All American Coffee Company die Frau seiner Träume: Marcia P. Garcia (Ellenie Salvo González), eine südamerikanische Milchschaumfachkraft mit dem sensationellsten Lächeln der Welt und einer ebensolchen Figur. Simon ist sich sicher – das ist sie. Die Frau für immer. Die Mutter seiner zweisprachigen Kinder. Nur eine winzige Kleinigkeit steht der romantischen Hochzeit noch im Weg: Simon muss seine Traumfrau vorher noch kurz ansprechen...
Nach dem großen Erfolg des Romans Vollidiot (über 800.000 Leser) war es nur noch eine Frage der Zeit, wann Tommy Jaud, der sein außergewöhnliches Comedy-Talent als Headwriter der SAT.1-"Wochenshow" und als Creative Producer von "Ladykracher" perfektionierte, seinen Protagonisten auf die Leinwand schicken würde. Jetzt hat Jaud, dessen Nachfolgeroman „Resturlaub“ ebenfalls sofort die Bestsellerlisten erklommen hat, sein literarisches Werk in ein griffiges Drehbuch verwandelt. Produziert wird »Vollidiot« von Senator Film, ausführende Produktion ist Goldkind Film. Gefördert wurde der Film mit Mitteln der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, des BKM und des Medienboards Berlin-Brandenburg sowie der FilmFörderungsAnstalt. »Vollidiot« ist die erste Senator Eigenproduktion seit drei Jahren und markiert somit den Anfang einer Reihe von deutschen Filmen, die Senator in den nächsten Jahren produzieren wird.
Verfilmt wurde die beißend ironische und authentische Komödie von Regisseur Tobi Baumann, der den Kinoerfolg "Der Wixxer" (1,8 Mio. Zuschauer) inszeniert hat. Für die Titelrolle des Vollidioten konnte schließlich eine Traumbesetzung gefunden werden. Denn wer könnte diesen großmäuligen, sexistischen, überheblichen und sich selbst überschätzenden Loser Simon Peters besser spielen als Oliver Pocher, seines Zeichens Top-Comedian und mit eigenem TV-Format ausgestatteter Kult-Entertainer auf ProSieben. Den Rest besorgen Pochers Kollegen Anke Engelke, "Hui Buh"-Schönheit Ellenie Salvo González, Herbert Feuerstein und der Newcomer Oliver Fleischer.
Oliver Pocher (29), Comedian, will trotz seiner Rolle in seinem ersten Kinofilm «Vollidiot» auf keinen Fall ins Filmfach wechseln. «So schnell muss ich das nicht noch mal haben. 14 Stunden am Tag vor der Kamera ist ziemlich anstrengend, das habe ich unterschätzt», sagte Pocher der «Bild am Sonntag».
Trotz seiner Rolle in seinem ersten Kinofilm «Vollidiot» will Pocher auf keinen Fall ins Filmfach wechseln. «So schnell muss ich das nicht noch mal haben. 14 Stunden am Tag vor der Kamera ist ziemlich anstrengend, das habe ich unterschätzt», sagte Pocher der «Bild am Sonntag». Es werde auch künftig nicht sein «Lebensinhalt» sein, «zehn Stunden im Wohnwagen auf die nächste Szene zu warten und mittelmäßiges Essen zu mir zu nehmen».
Der Film läuft ab den 12. April im Kino.