Steueraffäre Liechtenstein: 110 Millionen für die Staatskasse
In der Steueraffäre Liechtenstein hat die federführende Bochumer Staatsanwaltschaft bereits 110 Millionen Euro an Steuernachzahlungen eingetrieben. Diese Zahl nannte gestern Oberstaatsanwalt Eduard Güroff auf Anfrage der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Damit ist die Summe zuletzt noch einmal rapide angewachsen. Das Geld stammt von deutschen Anlegern, die ihr Vermögen in Stiftungen in Liechtenstein gebunkert hatten, wo es sich unbemerkt vom deutschen Fiskus vermehrte. Die Steuersünder zahlten das Geld, obwohl ihre Verfahren noch nicht abgeschlossen sind.
200 Euro mit Gratiskonten sparen
Obwohl immer mehr Banken kostenlose Girokonten anbieten, scheuen viele Kunden den Wechsel. Dabei lohnt er: Im besten Fall können Kunden bis zu 200 Euro im Jahr sparen, wenn sie sich für ein Gratiskonto entscheiden. Einziger Wermutstropfen: Freiberufler und Empfänger von staatlicher Unterstützung haben nur selten Chancen auf ein kostenloses Konto.
Online-Banking kann teuer werden
Online-Banking war noch nie so beliebt wie heute. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Forrester Research erledigen bereits 39 Prozent der Deutschen ihre Bankgeschäfte per Internet. Doch Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Deutschen Sicherheitsnetzes e.V. (Desine), warnt vor allzu leichtfertigem Umgang mit dem World Wide Web.
Conti im Abwehr-Modus
Continental hat nach dem lautlosen Heranpirschen der Schaeffler-Gruppe gestern laut "Foul" gerufen. Es ist eine völlig ungewohnte passive Rolle für ein proaktives Management, das unternehmerisches Handeln auf allen Ebenen lebt. Viel lieber wäre man in der aktiven Position. Abwehr ist etwas für Verlierer. Aber man will auch nicht als moralischer Sieger vom Platz gehen. | ||||||
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